Beiträge von Kleinlok

Ab sofort darf man ohne Registratur mitwählen! Stimme jetzt ab! Zu den Umfragen

    Ein weiteres Beispiel, wo ein Unternehmen in seiner Ausschreibung keine sinnvoll verwertbare Angabe zu der von diesen Unternehmen angedachten Vergütung gibt.: Die Dienstleistungs-Gesellschaft Hochtaunus gGmbH.


    Am Freitag, 28. August 2020 sende ich an dieses Unternehmen folgende Anfrage:(...) Bis zum Dienstag, 08. September 2020 ist keine Reaktion seitens des Unternehmens zu erkennen, also erinnere ich zum 1 Mal an meine Anfrage:


    Bis zum 16.09.2020 kann ich wiederum keine Reaktion seitens des angeschriebenen Unternehmens erkennen, also ergeht an diesem Tag einschließlich Kopien an den Landrat des Main-Taunus-Kreises und den dortigen 1. Kreisbeigeordneten die 2. Erinnerung an den scheinbar verschlafenen Laden: (...)


    Traurig aber wahr und leider nur sehr typisch für das verklemmte Verhalten von im verklemmten Deutschland ansässigen Unternehmen:


    Erst wenn der politische Druck erhöht wird kann man erst mit einer Antwort rechnen (die dann aber oft inhaltlich nichts taugt). So auch im Fall der Dienstleistungs-Gesellschaft Hochtaunus gGmbH. Erst nachdem ich am 16.09.2020 zum 2.Mal an meine erstmal am 28. August 2020 an die Adresse dieses Unternehmens gerichtete Anfrage erinnert habe (und dabei mir relevant erscheinende Adressen der Kommunalpolitik in Kopie mit bedacht habe), bequemt sich die Dienstleistungs-Gesellschaft Hochtaunus gGmbH am 16.September zu dieser knapp gehaltenen Antwort:



    Es gibt also erstmals so etwas wie eine Reaktion von Seiten der DGT gGmbH, ich sehe aber diese Antwort bzw. das bisherige Kommunikationsverhalten dieses Unternehmens als erbärmlich und das melde ich ihm am 17. September 2020 zurück:


    Ein weiteres Beispiel, wo ein Unternehmen in seiner Ausschreibung keine sinnvoll verwertbare Angabe zu der von diesen Unternehmen angedachten Vergütung gibt.: Die Dienstleistungs-Gesellschaft Hochtaunus gGmbH.


    Am Freitag, 28. August 2020 sende ich an dieses Unternehmen folgende Anfrage:



    Bis zum Dienstag, 08. September 2020 ist keine Reaktion seitens des Unternehmens zu erkennen, also erinnere ich zum 1 Mal an meine Anfrage:



    Bis zum 16.09.2020 kann ich wiederum keine Reaktion seitens des angeschriebenen Unternehmens erkennen, also ergeht an diesem Tag einschließlich Kopien an den Landrat des Main-Taunus-Kreises und den dortigen 1. Kreisbeigeordneten die 2. Erinnerung an den scheinbar verschlafenen Laden:


    Der versuchte Beschiss auf dem studentischen Arbeitsmarkt geht in der Kalenderwoche 38 des Jahres 2020 frisch weiter. Mehrere Unternehmen entblöden sich mit Ausschreibungen, wo es keine sinnvoll verwertbare Angabe zu der von diesen Unternehmen angedachten Vergütung gibt. Das riecht 100 Kilometer gegen den Wind nach der allgemein versuchten Ausbeutung mit Hungerlöhnen, wo es den ausschreibenden Unternehmen selber peinlich sein dürfte diese Löhne zu veröffentlichen.


    Die Kritik an dieser miesen Praxis geht weiter, am 15.09.2020 bedenke

    ich das Max Planck Institut in Frankfurt mit diesem Schreiben:


    Die Diskussion mit "Aktion Mensch e.V." geht weiter. (...)

    In der 37. Kalenderwoche 2020 wurden auf den Seiten von "Aktion Mensch" fast alle Beiträge gelöscht, die kritische Ansichten betreffs des sozialem Engagements vertraten, also mal wieder eine Form klassischer Willkür bzw. mieser Zensur.


    Ich habe mich darüber am 13.09.2020 beschwert::



    Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen.


    Wie in diesem Kommentar angesprochen wird, wird auch dieser Kommentar von "Aktion Mensch" vermutlich gelöscht werden, gerade auch wo er das schwer defekte Demokratieverständnis dieser Aktion anspricht.


    Eine solche Zensur könnte und soll dann auch, wenn sie wirklich erfolgen sollte, für eine derart feige vorgehende "Aktion Mensch" zum Rohrkrepierer werden. Vom benannten Kommentar wurde ein Screenshot angefertigt. :)



    https://s12.directupload.net/images/200913/rpqjr8ry.jpg


    Das muss den unfreien Geistern von "Aktion Mensch" gesagt werden:


    Zitat

    Übrigens, diesen Kommentar löschen und mich auch noch für diese Seite sperren wäre keine gute Idee, denn das Netz weiß mehr als Zensoren löschen können und der Nachweis, dass es den oben stehenden Kommentar auf der FB-Seite von "Aktion Mensch" gibt (bzw. im Fall der Zensur gab) ist auch längst im Netz :)


    Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen.



    "Aktion Mensch" hat diesen Kommentar erst einmal nicht gelöscht, sondern folgendermaßen sich zu diesem positioniert:


    Zitat

    Lieber Thomas, wir haben uns gegenüber Carlo so verhalten, weil er mehrfach Falschmeldungen verbreitet und User*innen belästigt hat. Dies widerspricht unserer Netiquette und nach mehreren Ermahnungen mussten wir dementsprechend handeln. Hier findest du unsere Netiquette:


    http://bit.ly/Netiquette-AM


    Des Weiteren wünschen wir uns beim Thema "Engagement" natürlich einen Austausch und gerne auch eine Diskussion, die allerdings fair sein und auch im Rahmen der Netiquette stattfinden sollte. Hinzu kommt, dass es sich bei diesem Posting hier um ein Gewinnspiel handelt, die Kommentare für die Verlosung verwendet werden und somit Kommentare, die nichts mit dem Gewinnspiel zu tun haben, themenfremd sind und damit auch nicht unserer Netiquette entsprechen. Unter anderen Beiträgen von uns ist genug Raum für Diskussion zum Thema "Engagement"! Und abschließend: Nein, wir werden deinen Kommentar nicht löschen, weil du hier niemanden explizit beleidigst. Trotzdem verfehlt dein Kommentar auch etwas das Thema unseres Postings. Wenn du dich austauschen möchtest, schau doch gerne mal unter unseren anderen Beiträgen nach. (jg).


    Ich melde am 14.09.2020 zurück:


    Ein weiteres Unternehmen sucht Studierende in der Schülerbetreuung. Die Ausschreibung überzeugt mich nicht, also frage ich am 27. August 2020 nach:



    Am 31. August 2020 bekomme ich eine Antwort mit der das Unternehmen mir zu verstehen gibt, dass es ihm leid tut, dass er nicht meinen Geschmack treffen konnte und darauf hofft, dass es vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt mir geeigneter begegnen könnte. Es würde gerne künftig an einem anderen, detaillierteren Stellenanzeigenformat arbeiten, man lerne nie aus und die Mitarbeiter/innen würden erst am Anfang stehen.Es gäbe also viel Raum zur Weiterentwicklung.


    Diese Antwort ist in Ansätzen wertschätzend formuliert, lässt auch eine Fähigkeit zur Selbstkritik erkennen, die in Deutschland leider sehr selten geworden ist. Auf meine Fragen wird jedoch nicht eingegangen (obwohl das nun wirklich gut möglich sein dürfte), auch inhaltlich bleibt diese Antwort blass und lässt mich zudem einige Widersprüche erkennen. Das melde ich am 01. September 2020 zurück: :


    [QUOTE]Thomas Schüller

    Taunusstr. 50

    63303 Dreieich


    Betreff:Aw: AW: Anfrage betreffs Ausschreibung Pädagogische Assistenz


    Sehr geehrte Damen und Herren,


    ich danke Ihnen für Ihre am 31. August 2020 erfolgte Antwort (Anlage 2)

    mit der Sie auf meine am 27. August 2020 an Ihre Adresse gestellte Anfrage (Anlage 1) reagieren.


    Es freut mich wenn Sie in meinem Schreiben ein dezidiertes Feedback erkennen können und begrüße Ihre Aussage, dass Ihr Unternehmen gerne zukünftig an einem anderen, detaillierteren Stellenanzeigenformat arbeiten möchte.


    Leider gehen Sie in Ihrer Antwort auf die von mir gestellten Fragen nicht ein (obwohl das m.E. gut möglich sein dürfte), inhaltlich bleibt Ihre Antwort blass und lässt mich zudem einige Widersprüche erkennen.Lassen Sie mich das bitte erklären.


    Sie schreiben, dass man nie auslernt, Ihr Unternehmen erst am Anfang stehen und insofern viel Raum zur Weiterentwicklung bestehen würde.


    Ich nehme diese Aussage mit gemischtem Empfinden auf. Per se begrüße ich es, wenn Menschen bzw. Institutionen selbstkritisch Verbesserungsbedarf bezogen auf die eigene Arbeit erkennen und das auch externen Personen gegenüber kommunizieren. Das sollte eigentlich selbstverständlich sein, ist es aber laut meiner Erfahrung oft nicht und dass Sie eine solche selbstkritische Einstellung zeigen ehrt Sie. Anderseits überzeugt mich Ihre Rede nicht, wenn Sie darauf weisen dass Ihr Unternehmen erst am Anfang stehen und insofern viel Raum zur Weiterentwicklung bestehen würde. Erst einmal passt diese Aussage nicht zu in der Ausschreibung geleisteten Rede, Zitat:


    "Unsere Schülerbetreuung arbeitet an einer privaten Grundschule und dazugehörigem Gymnasium. Unser Team ist jung, multiprofessionell und hochmotiviert."


    Wer laut eigener Aussage multiprofessionell und hochmotiviert agiert, von dem kann man eine deutlich bessere Ausschreibung erwarten als die, welche Sie da aktuell ins Rennen schicken. "Raum zur Weiterentwicklung" hört sich erst einmal nett formuliert an, kann aber bedeuten, dass man da bisher wenig an Format mitbringt und das könnte für die Ihnen zustehende Verantwortung in der Schülerbetreuung problematisch sein. Und in dem hier benannten Zusammenhang wirkt diese Aussage auf mich überzogen. Eine informativ gestaltete Stellenanzeige, die alle für die jeweilige Zielgruppe relevanten Informationen bietet, ist kein Hexenwerk oder eine Anforderung, die man als Arbeitgeber sich nur in einem längeren Lernprozess erwerben könnte.


    Ein Beschäftigungsverhältnis stellt (mit Ausnahme von ehrenamtlichen Tätigkeiten) ein Tauschgeschäft dar:


    Arbeitsleistung gegen Lohn.


    Das erfahren schon junge Kinder, wenn sie ihr Taschengeld mit kleinen Gelegenheitsarbeiten aufbessern wollen und das sollten alle Arbeitgeber wissen, die eine Arbeit anbieten, denn sonst wird es einfach lächerlich.

    Sie sollten also wie alle Arbeitgeber wissen, dass das Verhältnis Arbeitsleistung - Lohn ein zentrales Kriterium für alle an einem Beschäftigungsverhältnis beteiligten bzw. interessierten Akteure (also auch die Arbeitgeber) abgibt. Das wissen Sie ganz sicher auch, so dass ich Ihnen die gezeigte Unbedarftheit nicht abnehmen kann.


    Ihr Verein folgt einem Schema, das rund 60-70% der Unternehmen erkennen lassen, die auf den Seiten des Studentenwerks Jobs anbieten. Vielleicht haben Sie sich an anderen Ausschreibungen auf diesen Seiten orientiert oder folgen mit dem Duktus Ihrer Ausschreibung einem allgemein in Deutschland üblichen Trend, der das besagte Schema erkennen lässt, das ich gegenüber Arbeit suchenden Menschen als sehr unfair empfinde:


    Die Unternehmen erklären ihre Erwartungen an etwaige Bewerber (was verständlich ist), verschweigen dann aber fast alle was sie umgekehrt an Gegenleistung dafür bieten wollen, wenn ein/e Bewerberin diese Erwartungen erfüllen kann und will.


    Ich erkenne hier eine massive Unstimmigkeit, die nicht auf mangelnde Professionalität sondern auf das vielmehr egoistisch angelegte Interesse zurück geführt werden kann die beste Arbeitsleistung zum möglichst niedrigsten Preis, sprich Lohn einkaufen zu können. Dafür sprechen diese Betrachtungen:


    a) Die Tabuisierung der Lohnfindung kann wenig selbstbewusste und erfahrene Interessenten zur Bescheidenheit disziplinieren und soll das oft auch.


    b) Die mangelnde Transparenz betreffs der Lohnfindung verhindert einen gesunden Wettbewerb zuungunsten der Arbeitnehmerseite. Vergleichsmöglichkeiten fallen aus (sollen ausfallen) bzw. können jeweilig erst durch einen langwierigen und mühevollen Bewerbungs- und Beobachtungsprozess erworben werden. Manch ein Arbeitnehmer resigniert dann mitunter, will sich dieses Prozedere ersparen und schluckt die Kröte im Job.


    Ich denke, dass diese Betrachtung fast jedem Menschen eingängig sein kann, der sich ein wenig mit der Arbeitswelt beschäftigt. Aso behaupte ich, dass Ihnen bzw. Ihrem Verein das nicht ganz unbekannt sein sollte was ich da oben darstelle

    .

    Mich verärgern diese Arbeitgeberpraktiken sehr. Ich sehe sie als unfair gegenüber der Arbeitnehmerseite, unnötig, willkürlich und zudem ungeeignet, ein wirklich gesundes und für beide Seiten befriedigenden Arbeitsverhältnis zu begründen, das dann vielleicht auch etwas dauerhafter angelegt sein könnte. Diese Praktiken können viel Frust im Job und auf dem Weg dahin begründen und zwar für beide Seiten.


    Besonders verärgert mich, dass solche Arbeitgeberpraktiken den studentischen Arbeitsmarkt dominieren. Da trägt Ihr Unternehmen zu diesem negativen Befund mit bei und ich sehe das von ihm gezeigte Verhalten als inkonsequent und unfair.


    Sie erwarten Bewerber/innen, die "verantwortungsbewusst, engagiert, motiviert und teamorientiert" arbeiten können und wollen. Das ist verständlich, wenn Sie eine gute Betreuung für die ihnen anvertrauten Kinder und Jugendlichen bieten wollen. Wenn es um die Anrede geht, dann machen Sie mit Ihrer nicht nachgefragten Ansprache per "Du" eine Spielwiese auf, die nicht zu dem von Ihnen nachgefragten Qualitätsstandard passt.


    Und ob Ihr Unternehmen diesen von ihm nachgefragten Qualitätsstandard angemessen zu vergüten bereit ist, darüber schweigt es sich vollkommen unnötig aus - auch aktuell noch. Das begründet mir nur den nahe liegenden Verdacht, dass Sie für eine verantwortungsbewusste, engagiert und motiviert sowie teamorientierte Arbeitsweise nur einen Hungerlohn zwischen 11 und 12 Euro die Stunde zahlen wollen und dass es Ihnen vielleicht selber peinlich sein könnte einen solchen Hungerlohn im Netz zu veröffentlichen.


    Auch Ihr Wunsch, dass ich eine/n adäquate/n Arbeitgeber/Arbeitgeberin finden möge, lässt mich vermuten, dass Sie auf Grund der ihnen bekannten Konditionen der von Ihnen angebotenen Beschäftigung erkennen, dass Ihr Unternehmen meinen Bedarf nach solide gestalteten Konditionen nicht befriedigen dürfte. Das lässt mich nichts Gutes für die in Ihrem Unternehmen real existierenden Konditionen ahnen.


    (Sollten diese meine Verdachtsmomente nicht zutreffen, bitte ich um eine Richtigstellung. Mir ist nämlich an der Wahrheit und einem solden Umgang mit dieser gelegen.)


    Mein Fazit:


    Was Sie an Vergütung zahlen wollen bzw. zahlen können ist erst einmal Ihre Sache, aber ich sehe es dann als ebenso in Ihre Verantwortung gelegt, dass Sie diese Vergütung transparent in der Ausschreibung kommunizieren. Zu Menschen, die man ungefragt duzt*sollte dann ein Vertrauensverhältnis zumindest derart bestehen, dass man diesen Menschen reinen Wein bezüglich der Konditionen einschenkt, die im Job zu erwarten sind.


    Das letztere erwarte ich jetzt auch von Ihnen. Ihre Anzeige ist aktuell noch geschaltet und offenbart damit Mängel, die ich als nicht hinnehmbar empfinde. Ich habe mich bemüht Ihnen das jetzt ausführlich und stichhaltig zu begründen. Eine Umschreibung der Anzeige dürfte Ihr Unternehmen 5 -15 Minten Arbeit kosten, angesichts der Arbeit, die ich mir mit dieser Antwort geleistet habe sehe ich die von mir gewünschte Umformulierung als einen zumutbarer Aufwand von dem alle profitieren können. Die Studierenden, die Ihre Anzeige wahrnehmen und Ihr Unternehmen, dass im Zusammenhang einer fair und transparent gehaltenen Anzeige eher mit besser motivierten Bewerber/innen rechnen kann, die dann vielleicht auch besser in den Job passen.


    Ich erlaube mir dieses Schreiben im Netz zu veröffentlichen, denn der Gedanke einer für alle besseren Arbeitswelt hat*Öffentlichkeit verdient. Da Sie mir konstruktiv angelegt geantwortet bzw das zumindest versucht haben, erfolgt die Veröffentlichung anonymisiert, so dass nicht erkennbar ist wen meine Kritik betrifft.


    Mit freundlichen Grüßen, Thomas Schüller


    Links zur Veröffentlichung:


    Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen.


    https://politopia.de/forum/ind…ostID=1055018#post1055018[/


    Auf dieses Scgreiben bezogen geht das Unternehmen nicht mehr ein. Am 10.09.2020 ist die benannten Ausschreibung des Unternehmens erneut auf den Seiten des Studentenwerks Ffm eingestellt worden, lässt dabei genau wieder die Defizite erkennen, die ich am 27. August 2020 moniert hatte. Nun wird es mir zu bunt und ich leiste mir eine öffentliche Kritik:


    [QUOTE]

    Betreff: öffentliche Kritik betreffs Ausschreibung Pädagogische Assistenz


    Guten Tag die Damen und Herren,


    Ihr Verein sucht seit Ende August 2020 eine pädagogische Assistenz auf Werkstudentenbasis, die aktuell am 10.09.2020 noch einmal erneuert wurde.


    Ich muss leider in der benannten Ausschreibung 2 defizitäre Momente erkennen, die mich zu einer am 27. August 2020 an Ihre Adresse gerichteten Anfrage (Anlage 1) bewegten:


    1. Ansprache der studentischen Zielgruppe in der 2. Person Singular

    2. keine Angabe zu der Vergütung, welche Ihr Verein für die nachgefragte Tätigkeit vorsieht


    In Ihrer am 31. August 2020 erfolgten Antwort (Anlage 2) gaben Sie mir zu verstehen, dass Sie in meinem Schreiben ein dezidiertes Feedback erkennen können, drücken Ihr Bedauern darüber aus, dass Ihr Unternehmen nicht meinen Geschmack treffen konnte und lassen eine Hoffnung erkennen, dass vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt eine bessere Passung möglich wäre. Gerne würde Ihr Unternehmen zukünftig an einem anderen, detaillierteren Stellenanzeigenformat arbeiten, es stünde erst am Anfang und Sie würden da viel Raum zur Weiterentwicklung erkennen.


    Am Dienstag, 01. September 2020 gehe ich auf Ihre Antwort mit dem in Anlage 3 verzeichneten Schreiben ein. Ich gebe zu verstehen, dass es mich freut, wenn Sie in meinem Schreiben ein dezidiertes Feedback erkennen können und begrüße Ihre Aussage, dass Ihr Unternehmen gerne zukünftig an einem anderen, detaillierteren Stellenanzeigenformat arbeiten möchte.


    Ich stelle aber deutlich heraus, dass Sie in Ihrer Antwort auf die von mir gestellten Fragen nicht eingehen (obwohl das m.E. gut möglich war), dass in inhaltlicher Hinsicht Ihre Antwort blass bleibt und mich zudem einige Widersprüche erkennen lässt. Ich versuche im folgenden Ihnen diese meine Sichtweise ausführlich zu erklären (ich bitte in diesem Zusammenhang mein in Anlage 3 dokumentiertes Schreiben zu beachten).


    Auf dieses Schreiben erhalte ich keine Antwort mehr von Seite Ihres Vereins, stattdessen muss ich am Morgen des 10.09.2020 erkennen, dass Ihr Verein besagte Ausschreibung neu eingestellt hat (so dass diese wieder auf der 1. Seite der Jobangebote der Seiten des Studentenwerks Ffm zu finden ist) und dass die aktuelle Form dieser Ausschreibung die beiden oben in 1. und 2. benannten m.E. defizitären Momente unverändert erkennen lässt.


    Dieser Umstand bewegt mich nun zu dieser öffentlich gehaltenen Kritik an der Ausschreibungspraxis Ihres Vereins. In meiner in Anlage 3 dokumentierten Schreiben hatte ich Ihnen zu verstehen gegeben, dass ich in der am 01.09.2020 geschalteten Ausschreibung Mängel erkennen würde, die ich m.E. gut von mir begründet als nicht hinnehmbar empfinden würde. Eine Umschreibung der Anzeige dürfte Ihr Unternehmen 5 -15 Minten Arbeit kosten, angesichts der Arbeit die ich mir mit meiner am 01.09. 2020 erfolgten Antwort geleistet hätte würde ich hier ein zumutbares Moment erkennen und eine zeitnahe Verbesserung der Anzeige erwarten. Da dem nicht so ist, wiederhole ich zusammengefasst öffentlich meine Kritik:


    Wenn ein Akteur wie Ihr Verein laut eigener Aussage "multiprofessionell"und "hochmotiviert" agieren möchte, kann von einem solchen Akteur eine deutlich bessere Ausschreibung erwartet werden als jene, welche Ihr Verein aktuell seit etwa 2 Wochen ins Rennen schickt. Eine informativ gestaltete Stellenanzeige, die alle für die jeweilige Zielgruppe relevanten Informationen bietet ist kein Hexenwerk oder eine Anforderung, die man als Arbeitgeber sich in einem längeren Lernprozess erwerben müsste.


    Ich weise Sie auf den grundlegend und allgemein bekannten Umstand, dass ein Beschäftigungsverhältnis (mit Ausnahme von ehrenamtlichen Tätigkeiten) ein Tauschgeschäft der Art Arbeitsleistung gegen Lohn abgeben würde und dass die diesbezüglichen Konditionen ein zentrales Kriterium für alle an einem Beschäftigungsverhältnis beteiligten bzw. interessierten Akteure abgeben würde. Das sollte Ihr Verein, so denn er als Arbeitgeber auftreten will wissen, so dass ich die von Ihnen gezeigte Unbedarftheit als unstimmig empfinde.


    Ich weise darauf, dass:


    a) die von Arbeitgeberseite in Ausschreibungen vorgenommene Tabuisierung der Lohnfindung wenig selbstbewusste und erfahrene Interessenten zur Bescheidenheit disziplinieren kann (und das m.E oft auch sol)


    b) die mangelnde Transparenz betreffs der Lohnfindung einen gesunden Wettbewerb auf dem Arbeitsmarkt zuungunsten der Arbeitnehmerseite verhindert


    Ihr Verein folgt mit der Tabuisierung der Lohnfindung und der unangemessene Anrede der studentischen Zielgruppe in der 2. Person Singular einem ungesunden Schema, dass rund 60-70% der Unternehmen erkennen lassen, die auf den Seiten des Studentenwerks Ffm Jobs anbieten. Diese defizitären Momente sehe ich gegenüber Arbeit suchenden Menschen als unfair und ehrverletzend. Ihr Verein behandelt mit dieser Ausschreibung die damit angesprochenen studierenden Personen de facto wie Kinder, die ausreichend von der Zuwendung ihrer Eltern leben können und wo scheinbar ein Taschengeld als Lohn ausreichen kann (und vermutlich das auch soll). Anders ist die bekloppte und feige Tabuisierung der Lohnfindung und die genauso bekloppte und unangemessene Anrede per "Du" nicht zu erklären, die Ihr Verein in seiner Ausschreibung betreibt. Ihr Verein macht in der Anrede eine Art Spielwiese auf, erwartet aber dann, dass die etwaigen Bewerber/innen nicht nur gerne mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, sondern dabei auch verantwortungsbewusst, engagiert, motiviert und teamorientiert vorgehen. Das letztere erscheint verständlich, wenn aber die Ausschreibung Ihres Vereins mich nur leider die von ihm geforderten Qualitäten nicht erkennen lässt, dann offenbart sein Verhalten bzw. diese Ausschreibung eine satte Mogelpackung.


    Wie ich Ihnen schrieb verärgern mich diese unstimmigen und m.E. devoten Arbeitgeberpraktiken sehr. Ich sehe sie nicht nur wie gesagt als unfair gegenüber der Arbeitnehmerseite, sondern als unnötig, willkürlich und zudem ungeeignet ein wirklich gesundes und für beide Seiten befriedigenden Arbeitsverhältnis zu begründen, das dann vielleicht auch etwas dauerhafter angelegt sein könnte. Diese Praktiken können viel Frust im Job und auf dem Weg dahin begründen und zwar für beide Seiten sowie die von einer eventuell hohen Mitarbeiterfluktuation betroffenen Klienten(im vorliegenden Fall Kinder und Jugendliche) bedeuten.


    Dass Ihr Verein seine nun seit gut 2 Wochen bestehende Ausschreibung verlängert hat lässt mich vermuten, dass er bis dato keine hohe bzw. für die qualifizierte Personalgewinnung ausreichende Anzahl von qualitativ ansprechenden Bewerbungen bzw. Anfragen mit dieser Ausschreibung bezwecken konnte.


    Zwischenfrage: Gebe ich mit dieser Vermutung die Realität treffend wieder?


    Ich halte meine vorstehend benannten Argumente für ausreichend, dass Ihr Verein von seiner bisherigen Ausschreibungspraxis abrücken sollte.

    Wenn der benannte Personalgewinnungsprozess wie von mir vermutet aktuell eher schleppend und mit geringer Aussicht auf ein für beide Seiten befriedigendes Beschäftigungsverhältnis verlaufen sollte, dann könnte ein solcher Umstand bedeuten, dass Ausschreibungen der Art wie jene, die ihr Verein erkennen lässt sowie die mit dem betreffenden Job verbundenen Arbeitsbedingungen nicht marktgerecht sein könnten. Arbeitnehmer dürfen eine wertschätzende Behandlung seitens der Arbeitgeber erwarten, dazu gehört eine faire Entlohnung, die dann auch nicht peinlich diskret behandelt werden muss. Das sollte eigentlich selbstverständlich sein und ich sehe es als absurd, dass ich darauf noch weisen muss. Nur leider scheint vielfach das Gegenteil der Fall zu sein - auch bei Ihrem Verein. Das muss sich ändern, nicht nur das etwaige von Ihrem Verein beschäftigte Personal, sondern besonders die von diesem Personal betreuten Kinder haben das verdient.


    Mit freundlichen Grüßen, Thomas Schüller


    Diese Kritik ist im Netz veröffentlicht:


    Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen.


    https://politopia.de/forum/ind…ostID=1056407#post1056407


    Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen.

    Ein neues Beispiel: Praktika bei der Firma Digital Minds.


    Diese Firma sucht im 3. Quartal 2020 auf den Seiten des Studentenwerks Ffm Praktikanten, die im Homeoffice 2-3 Monate ihr Praktikum bei dieser Firma leisten wollen (besser gesagt via Pflichtpraktikum müssen):


    Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen.


    https://stellenmarkt.studenten…reich-digitales-marketing


    Beide Anzeigen wurden am 31.08.2020 erneut geschaltet, sind aber schon seit gut 2 Monaten auf den benannten Seiten zu finden.


    Am Montag, 06. Juli 2020 richte ich diese Anfrage an das Unternehmen:



    Da ich bis zum Mittwoch, 15. Juli 2020 keine Reaktion seitens des Unternehmens erkennen kann, erinnere ich zum 1. Mal an meine Anfrage vom Montag, 06. Juli 2020:



    Auch danach übt sich das Unternehmen in einer m.E. feigen Funkstille, auch eine am 22.07.2020 versendete 2. Erinnerung kann an dieser Haltung nichts ändern. Am 02.September 2020 beschwere ich mich öffentlich über das m.E. schwer unfaire Verhalten seitens Digital Minds:




    Auch UNICEF macht sich und seine Fans schwer einen vor:


    Zitat

    Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen.


    Carlo Brescinsky widerspricht:


    Zitat

    UNICEF schweigt feige zu den politischen Ursachen von Krieg, Hunger und Elend. So wird sich nichts wirklich verbessern.


    Eine Userin meint:


    Zitat

    Muss das sein? Wir wissen nicht mehr was wir essen sollen, werfen Lebensmittel weg und können auch nichts abgeben weil wir nichts von unserem Wohlstand abgeben wollen. Jeden Tag weniger kaufen, die Hälfte nur verzehren und was dann in der Haushaltskasse übrigbleibt einfach spenden. 100 Tagesportionen für Kinder im Jemen kosten nur 70 Euro.��*������


    Ein User meint:


    Zitat

    Dann gäbe es auch keine Rüstungsindustrie mehr. Aber die gibts halt weltweit. Und stehen unter dem Schutz der Regierung.


    Carlo Brescinsky fügt hinzu:


    Zitat

    Und die gesamte Lückenpresse schweigt zu diesem Problem- auch zur Zeit, wo mal wieder ein Gedöns wegen dem 5. Jahrestags von Merkels "Wir schaffen das" gemacht wird.


    Wen weiterer User:


    Zitat

    Ursache und Wirkung! Stellt bitte die Waffenexporte ein, dann gäbe es auch keine Kriege!


    Eine Userin meint dazu:


    Zitat

    Das ist nicht die richtige Adresse. UNIICEF macht humanitäre, nicht politische Arbeit.


    Carlo kontert:



    https://www.facebook.com/UNICE…ment_id=10158146056144504

    Kleiner Streit mit "Aktion Mensch e.V.." auf Facebook:

    Die Diskussion mit "Aktion Mensch e.V." geht weiter.


    Zitat

    Lieber Carlo, natürlich bekommen auch unsere Mitarbeiter*innen marktgerechte Gehälter. Die Höhe der Gehälter wird dabei regelmäßig von einem Wirtschaftsprüfer und auch von unseren Aufsichtsgremien überprüft. Wie hoch einzelne Gehälter sind, ist jedoch aus Datenschutzgründen auch bei uns vertraulich. Im erwähnten Jahresbericht kannst du aber u.a. nachlesen, dass die Ausgaben für die Förderung von sozialen Projekten und die Aufklärung zum Thema Inklusion, sowie die Gewinne, die wir an die Mitspielenden wieder ausspielen, deutlich höher sind, als die Kosten. Was wir sagen möchten: Du brauchst dir keine Sorgen machen, dass sich hier jemand "die Taschen voll macht"


    Carlo kontert:



    "Aktion Mensch" reagiert mit dieser Antwort:



    https://www.facebook.com/aktio…ment_id=10158324847794765


    Carlo kontert:



    Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen.


    Kleiner Streit mit "Aktion Mensch e.V.." auf Facebook:


    Eröffnung:


    User Carlo schreibt:


    Zitat

    Klar, wenn man als Mitarbeiter/in nichts kostet,, dann wird man in diesem geldgeilen Land gebraucht, dass man aber Geld verdienen muss um in diesem gleichen geldgeilen Land leben zu können, das wird von diesen ganzen Sozialheinis schamlos geleugnet. Macht euren Job alleine-ohne mich!


    "Aktion Mensch e.V." antwortet:


    Zitat

    Lieber Carlo, natürlich muss auch Geld verdienen, um sich einen bestimmten Lebensstandard zu haben und seine Kosten zu decken. Hierbei geht es aber um ehrenamtliche Tätigkeiten für die Gesellschaft, die im sozialen Bereich anderen Personen helfen und im besten Fall entsteht ein gegenseitiges Geben und Nehmen �� (jg)


    User Carlo:



    Der Streit geht weiter und das ist gut so und dringend notwendig,

    denn was da an Lügen, Realitätsferne und Untertanengeist bei diesen Hilfswerken die Runde macht ist starker Tobak.


    Auf den letzten Beitrag von Carlo hat "Aktion Mensch" zwar nicht mehr reagiert- vermutlich weil der zu viel inhaltliche Substanz enthält, mit der sich die politische Leisetreterei, die auch für die "Aktion Mensch" typisch erscheint nicht auseinander setzen kann/will.


    Ein User schreibt dies:


    Zitat

    Aktion Mensch hat von mir ca 1000 € erhalten. Wenn ich dieses Video sehe, bereue ich es sehr.


    Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen.


    Carlo unterstützt diese Kritik:



    https://www.facebook.com/aktio…ment_id=10158316839774765



    An anderer Stelle kommt die "Aktion Mensch" mit dieser Demagogie daher:


    Zitat

    Welche Ausreden kennst du, um nicht sozial aktiv zu sein? Schreib uns in die Kommentare �� Beispiel: "Keine Zeit" Aber soziales Engagement ist auch ohne großen Zeitaufwand möglich �� Viele Projekte kann man auch nur einmalig unterstützen, also auch mit wenig Zeit.


    Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen.


    Der Konter:


    Zitat

    Ein freiwilliges Engagement ist- man höre und staune - freiwillig. Punkt.


    Das bedeutet, dass wer sich nicht freiwillig unbezahlt engagieren möchte, das nicht muss und auch keine Gründe dafür angeben braucht. Er hat Ausreden nicht nötig, es gibt sie ganz einfach nicht. Das sollte man wissen und kapiert haben, wenn man von freiwilligen Engagement reden will.


    "Aktion Mensch" rudert zurück:


    Zitat

    lieber Carlo, Ehrenämter sind natürlich freiwillig - das stimmt �� Es geht uns auch nicht darum, Menschen, die keine Lust haben, zu überreden. Es gibt aber auch viele Menschen, die eigentlich Lust drauf haben, sich einzusetzen, aber aus vielen Gründen sich nicht dazu überwinden können. (tk)


    Carlo ist alles andere als lieb und lässt es krachen:






    https://www.facebook.com/aktio…ment_id=10158305211759765

    Ein erstes Beispiel:


    Die Aktion Mensch e.V." versucht wie so viele versuchte Weltverbesserer aktuell ehrenamtliche Arbeit zu bewerben und beweist dabei einen sozialpolitischen Tunnelblick, mit dem sie sich selber und alle weiteren betrügt, die genauso wie diese Aktion nicht wissen wollen was wirklich in diesem Land läuft.


    Zitat "Aktion Mensch e.V.":


    Zitat

    Mach mit beim echt sozialen Netzwerk


    Soziales Engagement geht uns alle an. Denn mit helfenden Händen, guten Ideen und inspirierenden Aktionen können wir gemeinsam eine Gesellschaft schaffen, in der alle gern und gleichberechtigt leben können und wollen. Dazu ist jede*r Einzelne von uns gefragt: Sei auch du dabei und werde Teil des echt sozialen Netzwerks!


    Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen.


    In diesen wenigen Sätzen kommt die dumme Gutgläubigkeit zum Ausdruck, die fast alle Nasen beweisen, welche die unbezahlte Mitarbeit im Ehrenamt bejubeln wollen. Klar- wenn so eine Mitarbeit nichts kostest, dann wird plötzlich angeblich jede/r für diese Arbeit interessant, auch die armen Teufel, die auf dem ersten Arbeitsmarkt wegen des miesen Geiz von Staat und Oberschicht nichts finden.


    Was die Naivlinge von "Aktion Mensch e.V." nicht erkennen wollen und schamlos verschweigen:

    Im Kapitalismus ist ein "echt soziales Netzwerk" ohne Geld nicht oder nur erschwert möglich.


    Das merkt jeder Mensch, der arm ist und das merken auch alle Menschen, denen soziale Gerechtigkeit und eine effizient versuchte Armutsbekämpfung noch etwas bedeutet.


    Nur die Nasen,, die hier für die "Aktion Mensch" den verlinkten Text verbrochen haben und dafür möglicherweise nbezahlt werden bzw. über einen noch halbwegs ordentlich dotierten Job verfügen, die wollen das nicht wahr haben und schreiben dann dermaßen blöd an den Befindlichkeiten von inzwischen allein in Deutschland von Armut und Erwerbslosigkeit betroffenen rund 24 Millionen Menschen vorbei.


    Dass wer arm ist eine bezahlte Arbeit braucht, diese naheliegende Erkenntnis wird von diesen Gutmensch-Heuchlern geleugnet, z.B. wenn sie (m.E. schwer verkrampft) versuchen Argumente für eine unentgeltliche Mitarbeit zu entwickeln:



    Zitat

    8. “Während der Dauer des freiwilligen Engagements verdiene ich kein Geld.“


    Das ist richtig, in den wenigsten Fällen wirst du mit Geld für dein Engagement bezahlt oder wenn, dann mit symbolischen Beträgen. Soziales Engagement kann dich allerdings auf viele andere Arten belohnen: du lernst interessante neue Menschen kenn, knüpfst Kontakte, erlebst Dinge, die dir viel Spaß bereiten und hast das Gefühl, wirklich etwas zu bewirken. Oftmals lernst du dabei noch mehr über andere Menschen, dich selbst und das gesellschaftliche Miteinander. Wie beispielsweise in unserem Förderprojekt Kulturlöwe e.V. in Mönchengladbach, in dem inklusives Kulturerleben gefördert wird


    https://www.aktion-mensch.de/w…-fuer-soziales-engagement


    Für das erste hört sich diese Antwort erst mal nett an, sie ist es aber nicht, denn gnadenlos wird auch hier über den gesellschaftlich relevanten Umstand hinweg gesehen, dass es schon immer Menschen gab und inzwischen zunehmend gibt,

    die in diesem reichen Land arm sind. Und auch arm bleiben, weil die Situation am deutschen Arbeitsmarkt bezogen

    auf Lohn und Arbeitsbedingungen an vielen Stellen eindeutig in Richtung Keller geht.


    Das kann man und sollte man wissen, wenn man nicht mit Scheuklappen durch diese Welt stiefelt und wenn einem das soziale Miteisender wirklich etwas bedeutet. Das wollen aber die Schreiberlinge von der "Aktion Mensch e.V." nicht wissen, die den oben verlinkten Text verzapfen. Damit versündigen sie sich an allen Menschen, denen es auf Grund schlechter Erwerbssituation, Ausbeutung und Arbeitslosigkeit schlecht geht und beweisen sich eher als Totengräber eines sozialen Miteinanders.


    Dieser miese Opportunismus, der quasi die blinden Flecken der Reichen und Superreichen küsst, hat die Kriegserklärung verdient.

    Menschen und Institutionen, welche laut ihrem eigenen Bekunden die Welt besser machen wollen, beweisen bisweilen enorme politisch blinde Flecken.

    Das zentrale Problem dabei erkenne ich in der Verleugnung der politischen Ursachen, welche die Probleme bedingen, die da von diesen Weltverbesserer gemildert oder beseitigt werden sollen. Somit bleibt die versuchte Weltverbesserung an der Oberfläche und bekommt die eigentlichen Problemursachen und deren Folgen m.E. nicht wirklich in den Griff.. In diesem Thread soll Beispielen für dieses Phänomen nach gegangen werden.

    Die Mitglieder der Oberschicht freuen sich in aller Regel, dass sie zu dieser gehören. Sie wissen, dass es neben Ihrer Klasse weitere Klassen gibt die eine Klassengesellschaft bilden, aber das soll als die normalste Sache der Welt gelten und an dieser bestehenden Klassengesellschaft soll sich nichts ändern.


    Warum ist simpel zu erkennen: Die Angehörigen der Oberschicht wollen die satten Vorteile ungehindert weiter mitnehmen, die der Oberschicht möglich sind. Mittel-und Unterschicht sollen für den Gewinn der Oberschicht arbeiten und Steuern zahlen. Wer aus diesem Spiel auf Grund eines Mangels an Arbeit bzw. entlohnter Arbeit verarmt, teils so sehr verarmt so dass er oder sie auf Stütze anwiesen ist, hat dann halt Pech gehabt und soll mit einer sehr eng gefassten stattlichen Hilfe darben.

    Wer arm ist, soll selber daran schuld sein, damit die Oberschicht nicht auch nur 1 Sekunde sich mit der Frage befassen muss, ob ihr eigenes Verhalten dieser Armut zuarbeiten würde?


    Wenn Teile der Unterschicht keinen Bock mehr darauf haben sich so hemmungslos ausnutzen zu lassen, wie das die Oberschicht gerne hätte, dann werden neue Billigheimer ins Land geholt, die den Billigjob machen sollen. Noch mehr Menschen bekommen keinen anständigen Job und verarmen (eigentlich unnötig).


    Natürlich wird das selbstsüchtige Motiv eigener Gewinnsucht und Vorurteilsbildung geleugnet.Die Bonzen schieben z.B. bei Merkels Fluchtpolitik eine Menschenfreundlichkeit vor, die sie sonst generell nicht betreiben. Wäre es ihnen wirklich ernst mit einer besseren Welt für alle, dann sähe es in dieser Welt deutlich anders aus. Aber das ist ihnen egal. Das bisserl Benefiz das bisweilen ein paar reiche Omas und die verklemmten Kirchen veranstalten soll nur als Alibi dienen um die ungerechte Politik der Oberschicht zu kaschieren.


    An die miesen Folgen ihrer ungerechte Politik will die Oberschicht nicht erinnert werden, diese verdrängt sie. Der Verdrängungsprozess ist dabei sehr vielfältig angelegt. Nicht eine Sekunde wollen die Bonzen die Vision mit in den Blick nehmen, dass Armut, Not und Elend verschwinden würden wenn die viele Ungerechtigkeit überwunden würde die mit den bestehenden Klassengesellschaften einher geht.


    Die Oberschicht will ihre Vorteile verteidigen und auf keinen Fall preis geben, die Klassengesellschaft soll bleiben und damit auch die mit ihr verbundenen Ungerechtigkeiten. Die Binzen nehmen seit Jahrhunderten in Kauf, dass arm gemachte Menschen (darunter viele Kinder) unnötig verrecken müssen, das juckt die Bonzen nicht (denn sonst sähe es in der Welt längst anders aus).


    Die Wahrheit hat somit wenig in den Wohnstuben der feinen Pinkel verloren, die interessiert dort nicht. Stattdessen werden dort jede Menge politisch blinde Flecken kultiviert um die eigene Verantwortung für Armut, Not und Sterben in der Welt weiter leugnen zu können. Das soll in dessem Thread untersucht werden.

    12 Tage später am 17.08.2020 habe ich keinerlei Reaktion von der AWO erfahren. Gute Löhne für die Mitarbeiter scheinen der AWO Frankfurt keine Rede wert, Hauptsache die AWO eigenen Bonzen konnten jahrelang satt abstauben.


    Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen.


    Ich erinnere am 17.08.2020 die AWO Frankfurt zum ersten Mal an meine kritische Anfrage vom 05.08.2020: (...)


    Ich vermute mal, dass sich alle wieder wegdrucken werden, wenn es um eine inhaltlich überzeugende Stellungsnahme betreffs meiner Kritik geht. Ich kenne es gar nicht anders in diesem von der Merkel-Aussitzpolitik versautem Land. Bezeichnend sehe ich es da, dass ich zeitnah am 17.08.2020 von einer Mitarbeiterin der GEW Hessen per Mail darum gebeten werde, dass ich deren Adresse aus meinem Verteiler nehme, da Sie sich als nicht zuständig sehen würde.


    Ich schreibe am 17.08.2020 zurück:


    Die AWO in Frankfurt sucht billige Studis (12 €/h) für die Mitarbeit in der Schulbetreuung. Das finde ich mies und frage deswegen am 05.08.2020 kritisch nach: (...)


    12 Tage später am 17.08.2020 habe ich keinerlei Reaktion von der AWO erfahren. Gute Löhne für die Mitarbeiter scheinen der AWO Frankfurt keine Rede wert, Hauptsache die AWO eigenen Bonzen konnten jahrelang satt abstauben.


    Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen.


    Ich erinnere am 17.08.2020 die AWO Frankfurt zum ersten Mal an meine kritische Anfrage vom 05.08.2020:


    Die AWO in Frankfurt sucht billige Studis (12 €/h) für die Mitarbeit in der Schulbetreuung.

    Das finde ich mies und frage am 5.8.2020 nach:


    Es sind vielleicht nicht immer mies gemeinte Tricks, die sich im allgemein üblichen Verhalten von Arbeitgebern entdecken lassen, aber fair geht anders.


    Anfang Juli 2020 fällt mir eine Ausschreibung derart unangenehm auf, so dass ich am Montag 6. Juli 2020 eine Anfrage an das betreffende Unternehmen richte.



    Immerhin erhalte ich am 09. Juli 2020 eine Antwort, wo das Unternehmen behauptet, dass:


    1. eine große Mehrheit der von ihm befragten Studierenden bei solchen Stellenausschreibungen geduzt werden möchte


    2. die Vergütung von Erfahrungen, Qualifikationen etc. des Studierenden abhängen würde. Näheres würde mit den Bewerber/innen persönlich besprochen


    Mich kann diese Antwort nicht überzeugen, deswegen melde ich mich am 09.07.2020 kritisch zurück:



    Am Freitag 10. Juli 2020 erhalte ich diese Rückmeldung:



    Ich kontere am 10.07.2020 derart:


    Mal ein neues Beispiel dafür, wie scheiße ungerecht es in diesem Gaga-Deutschland zugeht, auch bzw. gerade in Zeiten von Corona:


    Zitat

    An den Testzentren für Reiserückkehrer in Bayern verdienen Ärzte bis zu 250 Euro pro Stunde, die ehrenamtlichen Helfer dagegen nichts. Selbst ein Mediziner findet das ungerecht - doch die Politik sieht offenbar keinen Handlungsbedarf.


    An der Raststätte Donautal-Ost bei Passau haben Helferinnen und Helfer derzeit alle Hände voll zu tun: Auf dem Rastplatz an der A3 hat das bayerische Gesundheitsministerium ein Corona-Testzentrum für Reiserückkehrer einrichten lassen - dem Bayerischen Rundfunk zufolge wurden dort am Wochenende mehrere Tausend Tests pro Tag gemacht.


    Doch die Arbeitsteilung sorgt auch für Kritik: Gegenüber der "Passauer Neuen Presse" hat ein Mediziner aus dem Bayerischen Wald von seinem Honorar berichtet: Satte 3.000 Euro habe er dort mit einer Zwölf-Stunden-Schicht verdient. Der Stundensatz liege am Wochenende bei 250 Euro. Steuerverschwendung sei das, kritisierte der Arzt. Er prangerte aber vor allem an, dass die vielen Ehrenamtlichen der Hilfsdienste für ihren Einsatz gar nichts bekommen. (...)



    Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen.

    Ein neuer Fall von kirchlicher Warmdusche: Das "Wort zum Sonntag" vom 08.08.2020 .

    Ein Zitat von dem was der Priester Gereon Alter auf diejenigen losgelassen hat, die sich diese Sendung noch antun:



    Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen.


    Am 10.08.2020 geht meine öffentlich gehaltene Gegenrede (ca. 350 Kopien an Adressen aus Kirche, Medien, Politik und Gesellschaft) raus, Zitat:


    Am 24.06.2020 versende ich folgende Anfrage an ein Unternehmen:




    Da ich am 03. August 2020, also 10 Tage nach dem Versand meiner Anfrage vom 24. Juli 2020 keine Antwort erkennen kann, erinnere ich an meine Anfrage. Am Abend bekomme ich eine sehr kurz gehaltene Antwort auf die ich am 04.August derart reagiere:


    Die AWO in Frankfurt sucht billige Studis (12 €/h) für die Mitarbeit in der Schulbetreuung. Das finde ich mies und frage deswegen am 05.08.2020 kritisch nach: